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Depressionen

Wenn das Leben nur noch schwarz und sinnlos erscheint …

Allgemeines

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Leiden. Es kann eine Depression als Folge auf ein belastendes Ereignis auftreten. Allerdings können Depressionen auch oft nur ein Symptom für eine weitere Erkrankung sind. Beispielsweise gehen Essstörungen auch oft mit Depressionen einher, ebenso wie die Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Angst und Schuldgefühle stehen meist am Anfang einer Depression!



Der Begriff Depression lässt sich aus dem lateinischen depressiv ableiten und bedeutet soviel wie das Niederdrücken. Eine Depression ist eine psychische Störung, die durch Gefühle der Schuld, Wertlosigkeit, Hilflosigkeit, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit gekennzeichnet ist. Weiterhin können Ängste und Suizidgedanken auftreten. Daher ist die Suizidgefährdung bei vielen Patienten sehr hoch.

Depressive Menschen sehen in allem einfach keinen Sinn mehr. Sie fühlen sich leer und alles in ihrem Leben ist schwarz. Die Betroffenen sind oft müde – fühlen sich versteinert und daher sind sie auch oft antriebslos (haben zu nichts richtig Lust)!

Depression ist eine Krankheit und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden!!!

Es werden zwei Grundformen der Depression unterschieden (in der Psychiatrie)

1) die reaktive Depression

2) die endogene Depression

Reaktive Depression

Die reaktive Depression tritt als Folge eines belastenden Ereignisses auf. Dies kann z.b. der Verlust eines geliebten Menschen sein. Es zeigt sich eine tiefe Traurigkeit – weit über die „normale“ Traurigkeit hinaus. Allerdings klingen die Symptome nach einer Zeit wieder ab



Endogene Depression

Diese Form der Depression scheint irgendwie „schwerwiegender“ zu sein, da sie über einen längeren Zeitraum anhält und von sehr schwerer Traurigkeit geprägt ist, für die es keinen einsichtbaren Grund gibt (also nicht wie bei der reaktiven Depression, dass ein sichtbares Ereignis stattgefunden hat; es kommt aus heiterem Himmel).

Körperliche Veränderungen, die bei einer Depression auftreten

Schlafstörungen
Fehlender Appetit
Herzschmerzen (manchmal)
Magen-Darm-Beschwerden
Oft auch Konzentrationsstörungen
Kreislaufstörungen
Gedankengänge bei einer Depression

Die Betroffenen haben oft ein Alles-oder-Nichts Denken
Sie neigen dazu, alles schwarz zu sehen – sehen nichts Positives und wenn, dann aber erst das Negative.
Sie können sich außerdem eher an negative Ereignisse erinnern als an positive


Sisi-Syndrom

Definition

Das Sisi-Syndrom ist eine spezielle Form der Depression.

Symptomatik

Unruhe und Rastlosigkeit (Hektik, wechselnde Interessen)
„Action without satisfaction“ = die Betroffenen powern sich aus ohne eine Zufriedenheit zu erlangen
getrübte Grundstimmung
Keine Freunde, keine Interesse an etwas
Konzentrationsstörungen
Hohe Ansprüche, geringes Selbstwertgefühl (zeigen dieses aber nicht)
Schuldgefühle
Selbstschädigung
Das besondere bei dem Sisi-Syndrom ist, dass Betroffene sich nicht der depressiven Grundstimmung und den Ängsten hingeben, sondern aktiv dagegen ankämpfen zu versuchen.



Depression?

Die Depressive Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen beinhaltet eine Gruppe von Symptomen, die mindestens zwei Wochen vorhanden waren. Zusätzlich zu einer traurigen und/oder reizbaren Stimmung, beinhaltet eine Depressive Störung mehrere der folgenden Symptome:

- Veränderung des Appetits mit entweder deutlichem (unfreiwilligem) Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme

-Veränderung der Schlafgewohnheiten (wie z.B. Einschlafstörungen, nächtliches Erwachen, morgendliches Früherwachen oder übermäßiger Schlaf

- Verlust des Interesses an früher angenehmen Aktivitäten

- Verlust von Kraft; Erschöpfung, das Gefühl, ohne Grund gebremst zu sein, Gefühl des Ausgebranntseins

- unberechtigte Schuldgefühle und Selbstvorwürfe

- Unfähigkeit, sich zu konzentrieren und Entscheidungen zu treffen

- Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit

- Wiederkehrende Gedanken an Tod und Suizid, Todessehnsucht oder Suizidversuche

- Immer sind irgendwo Spuren deines Lebens: Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nie vergessen lassen.

- Ganz still und leise, ohne ein Wort. gingst du von deinen Lieben fort. Hab tausend Dank für deine Müh, vergessen werden wir dich nie

- Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
17.4.08 22:55


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